.

 

www.garabandal-zentrum.de
www.garabandal-zentrum.ch

Unempfindlich gegen Schmerz
Kenntnis geweihter Personen und Dinge

Während den Extasen geschahen Levitationen,
die Seherkinder waren unempfindlich gegen Schmerz
und hatten Kenntnis geweihter Personen und Dinge

ERHEBUNGEN DES KÖRPERS (LEVITATIONEN)

Ich kenne zahlreiche Fälle von körperlichen Erhebungen, die in Garabandal stattfanden.
Eine hat man fotografiert, und Diapositive dieser Aufnahme sind auf der ganzen Welt verbreitet. Es ist interessant beizufügen, daß der Fotograf sich von der Wirklichkeit dieses Phänomens erst nach der Entwicklung des Films Rechenschaft gab.

Eine andere Erhebung fand auf der ganz kleinen Brücke statt, die sich gegenüber der Kirche befand, und heute verschwunden ist. An diesem Tag war der Bach, den sie überquerten, voll Wasser. Die vier Kinder gingen in Ekstase Arm in Arm. Die Brücke war nicht breit genug, um eine frontale Überquerung durch die vier Kleinen zu erlauben. Und trotzdem schafften sie es; eine oder zwei von ihnen mußte außerhalb der Brücke über das Wasser gelangen, was auch geschah, ohne sich die Füße zu benetzen.

Ein anderes Mal war ich in Conchitas Küche, zusammen mit zwei Priestern, einem jungen Mexikaner, dem so gut bekannten Chef der Polizei von Puentenansa, Dr. Celestino Ortiz aus Santander und Aniceta.

Conchita hatte in der Ekstase eine offensichtliche Erhebung, die mit allen Regeln der Kunst geprüft werden konnte. Sie lag in ihrer ganzen Länge ausgestreckt auf dem Boden, die Arme etwas vom Körper getrennt, die Handflächen nach oben gerichtet.
Wir sahen, wie sie sich bis zu einer Höhe von zehn Zentimetern erhob, indem sie ihre ausgestreckte Haltung bewahrte. Von dieser Lage aus machte sie drei Balancierbewegungen, von vorn nach hinten und von hinten nach vom, wie um uns zu zeigen, daß sie wirklich vom Boden losgelöst war.

Nach eineinhalb Minuten — wir haben die Zeit kontrolliert — fing sie an, sich sehr langsam zu senken, bis sie den Boden wieder berührte, wobei der Körper vollständig aber in Ehrfurcht gebietender Haltung ausgestreckt war.
Wir alle haben einen Bericht über dieses außerordentliche Geschehnis unterzeichnet und Don Valentin übergeben mit der Bitte, ihn an den Bischof von Santander weiterzuleiten.


 

Unempfindlich gegen Schmerz

Während dieser Extase waren die Seherkinder unempfindlich gegen Schmerz, Nadelstiche und Feuer. Tests wurden gemacht, wie hartes Zustechen, brachten aber keine Reaktion. Als sie auf ihre Knien mit ungeheurer Wucht zu Boden krachten, zeigten sie nicht das kleinste Zeichen von Schmerz.

Ein absolut verläßlicher Augenzeuge war tief beeindruckt von einem Ereignis, als Maria Loly fiel und ihr Kopf auf die Ecke einer Treppenstufe knallte. Die Treppe war aus Beton. Der Augenzeuge sagte, daß die Umstehenden furchtbar schrien, aber das Kind blieb ruhig auf dem Boden sitzen, lächelte und plauderte fröhlich mit der Jungfrau. Als die Ekstase vorbei war, wurde sie gefragt, ob sie den Schlag gefühlt hat. Doch sie wußte von nichts. Die gesegnete Jungfrau gab den vier Kindern viele Geheimnisse über die entscheidenden zukünftigen Ereignisse in der Welt mit ihren Zeitangaben. Doch den Kindern war es nicht erlaubt, Zeitangaben zu nennen.


 

KENNTNIS GEWEIHTER PERSONEN UND DINGE (HIEROGNOSE)

Mehrere Fälle von Hierognose haben sich in meiner Gegenwart in Garabandal abgespielt.

Kein Zweifel, die Seherinnen erkannten gottgeweihte Personen. Sie kannten auch die Zahl der im Dorf anwesenden Priester.

In ihrem Tagebuch berichtet Conchita von einem Dominikaner, der sich inkognito dort aufhielt. In ihrer Ekstase sprach sie von ihm, und man hörte, wie sie ihn ’’einen dominicou” nannte. Sie ermahnte ihn dann im Auftrag der Jungfrau, daß er sein — so schönes — Ordenskleid tragen müsse.

Sie erkannten auch, ob ein Gegenstand von der Jungfrau geküßt worden war oder nicht. Immer während der Ekstase. Man kann dafür hundert Beweise anführen. Aber ich habe persönlich feststellen können, daß Conchita es sogar im Normalzustand wußte.

Ein Beispiel:
— Conchita, würdest du bei der nächsten Erscheinung diesen Rosenkranz der Jungfrau zum Kusse reichen?
— Aber, das ist ja schon geschehen.

Da ich sicher war, daß sie ihn noch nie gesehen hatte, drängte ich:
— Sei so lieb, mach mir die Freude und reiche ihn Ihr bei der nächsten Erscheinung.
— Aber warum wollen Sie, daß Sie es nochmals mache, da es ja schon geschehen ist, antwortete sie lächelnd.

Nach meiner Auffassung haben die geküßten Gegenstände einen Duft verbreitet, den nur die Seherinnen bei jeder Gelegenheit feststellten.

In der Folge empfingen auch zahlreiche andere Personen die Gunst des Wohlgeruchs, den die geküßten Gegenstände verströmten.
Im Jahr 1961, als man noch nicht davon sprach, stellte ich beim Eintritt in mein Zimmer in Barro einen starken unbekannten Duft fest. Sofort und ohne zu wissen warum, ging ich im Gedanken an Garabandal in meinem Zimmer herum, da und dort riechend, um die Quelle dieses wenigstens für mich ungewohnten Duftes zu entdecken. Jahrelang habe ich ihn nicht mehr feststellen können.
Ich begegnete ihm noch ein zweites Mal in Garabandal bei Loli. Nur mit dem Unterschied, daß ich ihn im Dorf während einer guten Minute wahrnahm, während er bei mir nur einen Augenblick gedauert hatte.

Das geschah am 18. Juni 1965, am Tag der Botschaft des Engels an Conchita. Ich plauderte mit Loli an ihrer Küchentür. Ein bejahrter Mann näherte sich uns. Im Gegenlicht sah ich ihn schlecht und hielt ihn für einen Bettler, so daß ich mich bereitmachte, ihm etwas zu geben. Er fing an, langsam Französisch zu sprechen, und ich merkte, daß er Pater Laffineur suchte, der soeben hier vorbeigegangen war. Während er noch sprach, zog er aus einem Plastikbeutel Bildchen hervor, welche ihm Conchita gegeben haben mußte. Er nahm sie langsam heraus, und dabei bemerkte ich wieder den Duft von 1961, den ich seit diesem 18. Juni 1965 nie mehr wahrgenommen habe.

Nachdem sich dieser gute Franzose entfernt hatte, fragte ich Loli:
— Hast du auch etwas riechen können?
— Nein, Herr Pfarrer, nichts.

— Aber hör doch, leugne es nicht, denn dieser Duft ist charakteristisch.
— Loli wiederholte mir lächelnd, daß sie nichts gemerkt hatte . . .

 

RÜCKGABE DER GEKÜSSTEN GEGENSTÄNDE

Oft haben die Kinder sogar während derselben Ekstase den Eigentümern ihre Rosenkränze, Medaillen und Kettchen, ihre Kreuze, Bilder usw. zurückgegeben. Den Eheleuten steckten sie die Eheringe an den richtigen Finger.

Eines Tages hatte ich ein weißes Metallkreuz auf den Tisch gelegt, auf dem Loli die Gegenstände aufgestellt hatte, um sie der Jungfrau darzubieten. Weil sie meine Handlung nicht gesehen hatte, suchte sie den ganzen Tag dessen Besitzer zu ermitteln. Sie befragte darüber eine ihrer Freundinnen, eine Katalanin, die ihr aber keine Auskunft geben konnte, weil auch sie mich nicht gesehen hatte.

Am Abend saß ich in Conchitas Küche. Einmal mehr trat Loli in Ekstase ein, begleitet von ihrem Vater und ändern Besuchern.

Sie kniete im Zimmer nieder und reichte ihr Kruzifix zum Kusse. Sie wandte sich mir zu und machte das gleiche, indem sie sich des Kreuzes bediente, das sie in der Hand hielt. Dann blieb sie vor mir und versuchte, mir etwas anderes zu geben.

Infolge meiner schlechten Sehkraft und mehr auf ihr Gesicht achtend als auf ihre Hände, merkte ich nicht, was sie wünschte.

—  Herr Pfarrer, sagte dann Ceferino, sie bietet Ihnen ein anderes Kru­zifix an. Es war das Metallkreuz, das ich am Morgen bei ihr hingelegt hatte, ohne von jemand gesehen worden zu sein. Und die ebenfalls überraschte junge Katalanin rief aus und richtete sich an Loli, als ob diese sie hätte verstehen können:

—  Schau doch, wem das Kreuz gehört, das dich den ganzen Tag beschäftigt hat!

Das war einer der ergreifendsten Augenblicke meines Lebens.


 

  

Die Seherinnen gehen während der Ekstase nachts rückwärts den steinigen Hohlweg hinunter, ohne zu stolpern oder zu falten. Conchita links und Marie-Loli rechts. Erwachsene hatten Mühe zu folgen.

Wenn die Kinder in ihrer Ekstase gingen, hatten sie eine solche Kraft, daß niemand sie anzuhalten vermochte. Don Valentin hat es vergeblich versucht. ”Die Kraft, die sie im Zustand ihres Gehens haben, ist ungeheuer groß”, schrieb er (GII, S. 35, Anm. 30). Sie marschierten wie die Soldaten mit Festigkeit, mit einem kurzen und festen Schritt.

Mari-Loli und Jacinta verlassen in der Ekstase ein Haus, in dem sie einem Kranken ihre Kreuze zum Küssen gebracht hatten. (Man beachte, daß sie die Stufen hinabsteigen, ohne hinzuschauen)

 

Die Seherkinder konnten sie sich mit Leichtigkeit gegenseitig hochheben.

Aus dem Interview mit Marie Loli  (29. September 1978)   Link Interview
 
Pater Benac: Als Sie sich gegenseitig geholfen und hochgehoben haben, waren Sie sich dessen bewusst; konnten Sie sich gegenseitig sehen?
Marie Loli: Ja, wenn wir uns gegenseitig hochhoben, konnte ich die anderen sehen, die auch in Ekstase waren, und mit ihnen reden. Wir hatten kein Problem. Während der Ekstasen waren wir sehr leicht, so wurde uns gesagt.
 

Während den Ekstasen

Während der Erscheinungen bewegten sich die vier Mädchen, deren Augen starr zum Himmel gerichtet waren, völlig synchron.

Als es für die Umstehenden feststand, daß die Kinder während der Ekstasen jeglicher Beeinflussung entzogen waren, versuchte man sie zu irgendeiner Reaktion zu bringen. Man stach sie mit Nadeln bis zu einigen Zentimetern tief oder hielt eine brennende Kerze unter die kleinen Arme; man blendete sie mit starken Lampen von 1000 Watt nur wenige Zentimeter vor ihren Augen. Dabei zuckten sie nicht einmal mit den Wimpern. Einige Male versuchten starke Männer die kleinen Körper vom Boden aufzuheben. Trotz großer Kraftanstrengung gelang es ihnen nur um wenige Zentimeter, denn sie schienen wie angewurzelt zu sein. Wenn sie das betreffende Kind losließen, krachte es' gut hörbar mit den Knien auf die Steine, so daß die Umstehenden von schmerzhaftem Grausen und von der Furcht ergriffen wurden, dem Kind könnte ein Schaden zugefügt worden sein. Aber alle diese Manipulationen hinterließen jeweils keinerlei Folgen. Wenn man die Seherkinder danach befragte, so wußten sie nichts davon und konnten sich nicht daran erinnern, daß ihnen solches widerfahren wäre. Die Einstiche sah man zwar auch hinterher noch, aber sie waren für die Kinder völlig schmerzfrei und blieben es auch. Conchita erzählte dem Autor einmal davon und sagte: „Ich sah an meinem Oberarm mehrmals kleine Stichwunden und wußte lange nicht woher sie kamen, bis mir meine Mutter sagte ,Der gewisse N.N. hat dich dort während der Erscheinung (apariciön) mit einer Nadel gestochen, er hat es mir gesagt, damit ich mich nicht beunruhigen soll wegen dieser kleinen Wunden.’ Ich habe davon jedenfalls nichts bemerkt“.

© Alle Rechte vorbehalten Stiftung Causa Garabandal

  Impressum     Alte Webseite

Diese Webseite steht unter dem Patronat unserer lieben Frau vom Berge Karmel. 
www.garabandal-zentrum.de    © 2022 Alle Rechte vorbehalten

back top 
 

Seiten-Aufrufe