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Kommunionempfang

Mundkommunion ist göttliches Prinzip

Theologischer Grund:
Papst Paul VI.: Die Mundkommunion ,,hält die Gefahr der Verunehrung der eucharistischen Gestalten fern.“ Eine altehrwürdig Überlieferung von solcher Bedeutung zu ändern betrifft ja nicht nur die Disziplin. Es steht auch sehr zu befürchten (timentur forte), dass die neue Form der Kommunionspendung (Handkommunion) Gefahren nach sich zieht:
Minderung der Ehrfurcht vor dem allerheiligsten Altarsakrament. Profanierung (Entweihung) eben dieses Sakramentes und Verfälschung der rechten Lehre,“

,,Deshalb ermahnt der Apostolische Stuhl Bischöfe, Priester u. Gläubige eindringlich (vehemenenter hortatur), der erprobten und hiermit neu bestätigten Vorschrift (der Mundkommunion) beflissen Folge zu leisten (studiose obsequantur)“  (Memoriale Domini, 1969).
Diese Vorschrift hat bis heute Gültigkeit.
 
Link Memoriale Domini
(Wortlaut) kathpedia.com/index.php/Memoriale_domini....

 

KONGREGATION FÜR DEN GOTTESDIENST
UND DIE SAKRAMENTENORDNUNG
INSTRUKTION Redemptionis sacramentum
über einige Dinge bezüglich der heiligsten Eucharistie,
die einzuhalten und zu vermeiden sind

Unter: Kapitel IV  Die heilige Kommunion
2. Die Spendung der heiligen Kommunion


93.
Es ist notwendig, die kleine Patene für die Kommunion der Gläubigen beizuhalten, um die Gefahr zu vermeiden, daß die heilige Hostie oder einzelne Fragmente auf den Boden fallen.

Siehe Punkt 93 und 94 auf der Vatikan-Webseite

In der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung steht doch ganz deutlich, wie die Gläubigen die hl. Kommunion empfangen sollen.
Denn wenn die kleine Patene unter das Kinn gehalten wird, ist es dem Gläubigen unmöglich die Kommunion mit der Hand zu empfangen.

Unter 94:
94. Es ist den Gläubigen nicht gestattet, die heilige Hostie oder den heiligen Kelch «selbst zu nehmen und noch weniger von Hand zu Hand unter sich weiterzugeben» 
Siehe Punkt 93 und 94 auf der Vatikan-Webseite

Die Göttlichkeit wird geschändet durch Hände ohne priesterliche Salbung! Jesus selbst benötigt diese priesterliche Salbung um sich in unserer Mitte lebendig zu machen. JESUS hat keine außerordentlichen Ämter der Eucharistie eingesetzt. Den Laien sei kundgetan, es sind die Priester, denen JESUS dieses Amt delegierte; es ist nicht an euch, die Göttlichkeit zu beleidigen, indem ihr JESUS berührt und austeilt. Werdet damit nicht Gefangene der Schuld. (Es war kein Geringerer, als der heiliggesprochene Papst Johannes Paul II., der in dieser Instruktion, die an die ganze Weltkirche gerichtet ist, mit Nachdruck auf die rechte Ordnung im Umgang mit der heiligsten Eucharistie hinweist. Und dies natürlich deshalb, da auf an vielen Orten schlimme Missbräuche herrschten und herrschen.)

Am brennenden Dornbusch wurde Mose von GOTT befohlen, seine Schuhe auszuziehen, denn der Boden, auf dem er stand, war heilig. Von Furcht und Ehrfurcht ergriffen hat er die Schuhe abgelegt.

Angesichts dieser Allmacht GOTTES werfen sich im Himmel alle Heiligen, Engel und die höchsten Geistwesen vor Ihm nieder.

Bedenkt dagegen die Ehrfurchtslosigkeit vieler, wenn sie die heilige Stätte in einer Kirche betreten.

Jesus ist die Liebe in der EUCHARISTIE,
aber auch GOTT!
Und die Menschen nähern sich ihm
ohne Achtung und ohne Ehrfurcht!”

 

Unterscheidungsgebote:

1. Die gültige Spendung der Hl. Eucharistie im Hl. Meßopfer (Wandlung):
Sie ist nach Lk 22,19 ausschließlich an den Vollzug durch das Weihepriestertum gebunden (im Dogma bestätigt). Ein von (ungeweihten) Laien vollzogenes ,,Abendmahl“ bei dem die Brotsubstanz unverwandelt bleibt, ist keine gültige Spendung der Hl. Eucharistie. Jede Teilnahme des Katholiken an einem protestantischen Abendmahl oder des Protestanten an der Hl. Kommunion (= sog.,, Interkommunion“) verbietet die Kirche unter Sünde.

2. Rechte Glaubenshaltung:
,,Denn wer unwürdig ißt und trinkt, ohne den Leib des Herrn (von gewöhnlicher Speise) zu unterscheiden, der isst und trinkt sich das Gericht‘ (1 Kor 11,29).
Dogma:,,(11.) ... Damit ein so hohes Sakrament nicht unwürdig und so zum Tod und zur Verdammung genossen werde, so bestimmt und erklärt diese heilige Kirchenversammlung, daß diejenigen, die das Gewissen einer schweren Sünde beschuldigt, wie sehr sie auch glauben, die Reue zu haben, doch notwendig vorher die sakramentale Beichte ablegen müssen, wenn sie einen Beichtvater erreichen können...“

3. Die Behandlung Christi im Hl. Sakrament:
Origenes, Kirchenlehrer (185— 250):
,,.. seid mit aller Vorsicht und Ehrfurcht darauf bedacht, daß nicht das geringste davon zu Boden falle, daß von der konsekrierten Gabe nichts zerstreut werde. Ihr glaubt — und das mit Recht — euch zu versündigen, wenn aus Nachlässigkeit etwas zu Boden fällt“

 

Kirchenrecht:
,,Die Gläubigen haben der Heiligsten Eucharistie die höchste Ehre (maximo in honore) zu erweisen, indem sie ... dieses Sakrament mit grösster Andacht (devotissime) und häufig (frequenter) empfangen und es mit höchster Anbetung (summa cum adoratione) verehren“. ,,Wer die eucharistischen Gestalten wegwirft oder in sakrilegsicher Absicht entwendet oder zurückbehält, zieht sich die dem Apostolischen Stuhl vorbehaltene Exkommunikation als Tatstrafe zu“. Ebenso sind ,,Mittäter“ exkommuniziert.

 

Moralischer Grund:
Mit der Handkommunion einhergehende Faktoren wie: unnötige Handberührung, Automatismus des Zugreifens, Oberflächlichkeit, kindliche Unreife, altersbedingte Gebrechlichkeit usw. machen dem verantwortlichen Priester die erforderliche Vorsicht und Kontrolle (z. B. gegenüber Hostienteilchen) unmöglich. Um eine gewissenhafte Sorgfalt in jedem einzelnen Fall zu gewährleisten und Verunehrungen und Ehrfurchtsminderung nach Kräften zu verhindern, bleibt dem Priester als verantwortlichem Diener des Sakraments nur die generelle Wahl der Mundkommunionspendung mit Gebrauch der im neuen Meßbuch vorgeschriebenen Kommunionpatene (vgl. allgemeine Einführung Nr. 80, 17). Der Laie hat somit die moralische Pflicht, von der Handkommunion Abstand zu nehmen, um den Priester nicht an der Erfüllung seiner Gewissenspflicht zu hindern.

Empirischer Grund:
Die Erfahrungen der Handkommunion zeigen, daß bei ihr nachweislich Verunehrungen der Hl. Eucharistie in einer Art und Häufung auftreten, die durch Mundkommunion mit Kommunionpatene wirksam verhindert werden können. Gott kann niemals die Verunehrung Seiner selbst durch eine der Vernunft und dem Glauben widerstrebende, ungenügende Handhabungsform der Hl. Eucharistie wollen. Deshalb kann nur die Mundkommunion das von ihm festgesetzte ,,göttliche Prinzip“ sein.

 

Vatikan, 7. Februar 2003: 

Kniender Kommunionempfang darf nicht verweigert werden

Die Fälle häufen sich, wo Gläubigen verweigert wird, die Kommunion kniend zu empfangen. Die Gottesdienstkongregation hat in einem Brief die Sachlage klargestellt.

Das Thema des knienden Empfangs der Kommunion wurden in den "Notitiae" (Nov-Dez 2002), dem offziellen Bulletin der vatikanischen Kongregation für den Gottesdienst, behandelt. Anlassfall war ein Priester, der einer knienden Gläubigen die Kommunion verweigert hatte. Die Kongregation hob in einem Brief an den zuständigen Bischof sowie an die Betroffene hervor, dass bei der Kongregation mittlerweile mehrere ähnliche Beschwerden eingetroffen seien. Die Weigerung, Gläubigen die heilige Kommunion zu geben, stelle eine "Verletzung eines Rechts des Gläubigen" dar, heißt es. Gemäß can. 213 des CIC hätten die Gläubigen "das Recht, aus den geistlichen Gütern der Kirche, insbesondere dem Wort Gottes und den Sakramenten, Hilfe von den geistlichen Hirten zu empfangen". Diese bedeute - wie can. 843 § 1 hinzufügt -, dass die geistlichen Amtsträger die Sakramente denen nicht verweigern dürfen, "die gelegen darum bitten, in rechter Weise disponiert und rechtlich an ihrem Empfang nicht gehindert sind".

Weiters sei es nicht erlaubt, die heilige Kommunion einem Katholiken zu verweigern, der sie während der Messe empfangen will, außer im Fall, dass er die Gefahr eines Anstoßes für die anderen Gläubigen darstellen könne; gemeint seien Personen, die sich im Zustand der schweren Sünde befinden oder einer Häresie oder einem Schisma (z. B. Protestantismus) anhängen. "Es ist niemals erlaubt, einem Gläubigen die heilige Kommunion zu verweigern, der diese kniend empfangen will", heißt es in dem Brief. Diese Art, die Kommunion zu empfangen, sei "eine alte Tradition, die seit Jahrhunderten besteht"; sie sei "eine besonders ausdrucksvolle Geste der Anbetung, ganz und gar angemessen, die reale und substantielle Präsenz unseres Herrn Jesus Christus zu zeigen". Die Kongregation betonte in dem Schreiben, dass Beschwerden dieser Art in Zukunft besondere Aufmerksamkeit zuteil werden würde.


 

Instruktion der Kongregation für den Gottesdienst „über die Art und Weise der Kommunionspendung“ v. 29. 5. 1969 – Auszüge

Diese Instruktion wurde gemäß
besonderem Auftrag Papst Pauls Vl. verfaßt.

„Ausführlich bezeugten jedoch die kirchlichen Vorschriften und die Lehren der Väter die allergrößte Ehrfurcht und die höchste Vorsicht der heiligen Eucharistie gegenüber.“

„Mit dem tieferen Eindringen in Wahrheit und Bedeutung des eucharistischen Mysteriums und die Gegenwart Christi in ihm und aus dem Gefühl der Ehrfurcht vor dem allerheiligsten Sakrament und für Demut beim Empfang desselben wurde es dann später üblich, daß der Priester selbst einen Teil des konsekrierten Brotes auf die Zunge des Empfangenden legte.“

„Diese Weise, die heilige Kommunion auszuteilen, soll — beim gegenwärtigen Stand der Kirche ganz allgemein betrachtet — erhalten bleiben. Sie gründet nicht nur auf dem mehrere Jahrhunderte geübten Brauch, sie ist auch Ausdruck der Ehrfurcht der Gläubigen vor der Eucharistie. Sie schmälert keineswegs die personale Würde dessen, der zu einem so bedeutenden Sakrament hinzutritt. Vielmehr dient sie auch der Vorbereitung, die ein möglichst segensreicher Empfang des Herrenleibes erfordert. (Vgl. Augustinus, Ennarrationes in Psalmos, 98,9: PL 37, 1264 f.)

„Diese herkömmliche Praxis gewährleistet auch zuverlässiger die erforderliche Ehrfurcht und die geziemende Würde bei der Spendung der heiligen Kommunion; sie hält die Gefahr der Verunehrung der eucharistischen Gestalten fern, unter denen „Christus in einzigartiger Weise ganz und unversehrt zugegen ist, Gott und Mensch, wesentlich und dauernd“ (Vgl. ebd., Nr. 9: AAS 59 (1967) 547.); sie fördert die Sorgfalt, mit der die Kirche stets die Fragmente des konsekrierten Brotes zu achten empfiehlt: „Denn was du zugrunde gehen läßt, sollst du so betrachten, als ginge dir eines deiner eigenen Glieder verloren“. (Cyrill von Jenisalern, Catecheses Mystagogicae 5, 21: PG, 33, 1126.) 

Da nun einige wenige Bischofskonferenzen und einzelne Bischöfe den Antrag gestellt haben, es möge in Ihren Territorien die Handkommunion zugelassen werden, hat der Heilige Vater beschlossen, durch Umfrage bei den Bischöfen der lateinischen Kirche deren Ansicht zu ermitteln, ob es angezeigt sei, diese Form einzuführen. Eine altehrwürdige Überlieferung von solcher Bedeutung zu ändern, betrifft ja nicht nur die Disziplin. Es steht auch zu befürchten, daß die neue Form der Kommunionspendung Gefahren nach sich zieht: Minderung der Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten Altarssakrament, Profanierung eben dieses Sakramentes und Verfälschung der rechten Lehre.“

„Nach den vorliegenden Antworten ist also offenkundig die weitaus größte Zahl der Bischöfe keineswegs der Ansicht, die gegenwärtige Praxis solle geändert werden. Ein Gefühl des Unbehagens, zumal im gottesdienstlichen Bereich, wäre bei diesen Bischöfen und sehr vielen Gläubigen die Folge, falls diese Änderung dennoch geschähe.“

„In Anbetracht der Meinungsäußerung und Beratung seitens derer, die „der Heilige Geist bestellt hat zu Bischöfen“ (vgl. Apg 20,29.), um die (Orts-)Kirchen zu leiten, im Hinblick auf die Bedeutung der anstehenden Frage und auf das Gewicht der Argumente, schien es daher dem Heiligen Vater nicht angezeigt, die seit langem herkömmliche Form der Kommunionspendung zu ändern. 

Bischöfe und Priester und die Gläubigen ermahnt daher der Apostolische Stuhl, der geltenden und erneut bestätigten Ordnung zu folgen. Daher sollen sie beachten:   

  • die von der Mehrheit des katholischen Episkopates getroffene Entscheidung;  

  • die Form, deren sich der gegenwärtige Ritus in der heiligen Liturgie bedient;  

  • schließlich das Wohl der Kirche selbst.“  

„Um jedoch den Bischofskonferenzen zu helfen in der Erfüllung ihres Hirtendienstes, der bei den heutigen Verhältnissen oft genug allzu schwer ist, überträgt der Apostolische Stuhl dort, wo der entgegenstehende Brauch, die Handkommunion nämlich, bereits Eingang gefunden hat, diesen Konferenzen die schwere Last, gegebenenfalls die besonderen Umstände zu prüfen. Voraussetzung ist jedoch: Jegliche Gefahr einer Minderung der Ehrfurcht oder falscher Auffassungen über die allerheiligste Eucharistie ist abzuwenden. Überdies sollen auch etwaige andere Unzuträglichkeiten aus dem Wege geräumt werden.“


 

Aussagen der Bibel zu Hl. Eucharistie

I. Speisevorbilder:

a)  Speisewunder für den Leib:

Das Manna (Ex 16, ff); die Brote des Elija (1 Kön 17,6  17,8ff, 19,5ff); die wunderbare Brotvermehrung durch Christus (Mk 6,32ff; Job 6,1ff); der durch Christus aus Wasser verwandelte Wein (Joh 2,1ff).

All diese Speisewunder stehen auf der natürlichen Ebene der leiblichen Nahrung (= profan). Sie werden wie natürliche Speise behandelt (z. B. Aufheben des Manna vom Wüstenboden).

b)  Speise/Medizin für die Seele:

1.  Der ,,beste Weizen“ und der ,,Honig aus dem Felsen“: Mit dieser Gabe verheißt Gott selbst, sein Volk zu ,,nähren“ (Ps 81,17), wenn es auf seine mahnende Stimme hören würde: ,,Tu deinen Mund auf‘ ICH will ihn füllen“ (Ps 81,11). Nach dem hl. Augustinus ist die in Ps 81 verheißene Gabe die HI. Eucharistie‘ (vgl. 3. Laudes-Antiphon am Gründonnerstag, dem Einsetzungstag der HI. Eucharistie, nach Ps 81,17).

2.  Die ,,glühende Kohle“. Ein Engel nimmt sie mit einer Zange vom himmlischen Altar und führt sie an Jesajas ,,Lippen“: ,,Das hier hat deine Lippen berührt: Deine Schuld ist getilgt, deine Sünde gesühnt“ (vgl. Jes 6,6-7). Kirchenväter erkennen darin wiederum ein Symbol der HI. Eucharistie.

3. Die ,,Buchrolle“. Ezechiel empfängt sie als Speise aus der Hand Gottes mit geöffnetem Mund:

,,Öffne deinen Mund und iss, was ICH dir gebe... Ich öffnete meinen Mund und ER ließ mich die Rolle essen“ (Ez 2,8—3,3 vgl. Offb 5,6ff).

Alle Arten von Seelenspeise sind Zeichen empfangener Gnadengabe  (= sakral). Daraus läßt sich das ,,Gesetz der Seelenspeise“ ableiten: Sie wird nicht mit eigener Hand ergriffen, sondern durch Gott oder einen Stellvertreter (z.B. Engel) dargereicht und zum Munde geführt.

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II. Aussagen Christi:

a) Göttliche Wesenheit der Hl. Eucharistie:

Nicht Moses hat euch das Himmelsbrot gegeben; mein Vater gibt euch das wahre Hinmelsbrot. Denn das Brot Gottes IST DER, der vom Himmel herabkommt und der Welt das Leben spendet.... ICH BIN das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist“ (Joh 6,32f  41).

b) Wesensverschiedenheit zur natürlichen Speise:

,,Müht euch nicht um die vergängliche Speise, sondern um die Speise, die vorhält zum ewigen Leben, die der Menschensohn euch geben wird. .. Dies ist das Brot, das vom Himmel herabgekommen ist; nicht wie das Manna, das die Väter gegessen haben, die gestorben sind. Wer dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit“ (Joh 6,27, 58).

c) Wahres Fleisch und Blut Christi:

Die Aussage über das ,,wahre Himmelsbrot‘ welches GOTT (CHRISTUS) selbst IST, lehnen die ungläubigen Juden ab. Christus nimmt daraufhin keines Seiner Worte zurück, sondern bekräftigt den wörtlichen Sinn seiner Worte.

1. Bekräftigung: Weil die Juden ,,murrten“ (Joh 6,41), tritt Jesus ihnen entgegen durch Wiederholung und Erweiterung Seiner Worte (Joh 6,43ff): ,,DAS BROT das ich geben werde, IST MEIN FLEISCH für das Leben der Welt“ (Joh 6,51).

2. Bekräftigung: Nachdem die Juden erneut ungläubig über Seine Worte ,,stritten“ (Joh 6,52) fordert er ihren Glauben noch mehr, indem Er ihnen mit Nachdruck gebietet, Sein Fleisch zu essen:

,,Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht ESSET und sein Blut nicht TRINKET habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben, und den werde ich auferwecken am Jüngsten Tage. Denn mein Fleisch ist eine wahre Speise und mein Blut ein wahrer Trank“ (Joh 6,53—55).

3. Bekräftigung: Als sich daraufhin ,,viele seiner Jünger“ von ihm trennten (Joh 6,66) —,erste christliche Glaubensspaltung! — nimmt Er wiederum nichts von Seinen Worten zurück, sondern fragt sogar Seine zwölf Apostel·. ,, Wollt auch ihr weggehen ?,, (Joh 6,68).

4.  Bekräftigung: Beim letzten Abendmahl spricht Christus zu Seinen Aposteln: Nehmt hin und esset, DAS IST MEIN LEIB... Trinkt alle... DIES IST MEIN BLUT.. .,, (Mt 26,26f1).

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III. Opfer des Neuen Bundes (Hl. Meßopfer):

a) Vorbilder des eucharistischen Opfers sind:

Die Opfer Abels (Gen 4,2ff), Noes (Gen 8,20f), Melchisedechs (Gen 14,18—24), Abrahams (Gen 22,1ff), das Osterlamm beim Passahmahl (Ex 12,1ff).

Unter diesen Tieropfern ragt das Speiseopfer des Priesters Melchisedech hervor, das aus ,,Brot und Wein“ bestand.

b) Christus ist ,,Priester in Ewigkeit nach der Ordnung des Melchisedech“ (Ps 110,4; Hebr 5,6):

Im Abendmahlssaal brachte Christus Brot und Wein unter Dank Gott dar. Durch die Wesensverwandlung von Brot und Wein in Sein Fleisch und Blut wird Er in sakramentaler Weise selbst zum ,,geschlachteten Osterlamm“ (vgl. 1 Kor 5,8) des Neuen Bundes (= Vollendung aller vorausgegangener Opfer und Opfermahle).

c) Christi ,,Speiseopfer“ und ,,Kreuzesopfer“ sind wesenhaft dasselbe ,,Sühneopfer“:

In beiden Fällen ist es Sein wahrer Leib, der ,,hingegeben wird“ und Sein wahres Blut, das ,,vergossen wird“ (=Gegenwart): ,,Alsdann nahm er Brot, dankte, brach es und reichte es ihnen mit den Worten:

 

 

Dieses Bild verdeutlicht das Geheimnis der sakramentalen Gewärtigsetzung des Kreuzesopfers Christi.

,,Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird. Tut dies zu meinem Andenken“ (Lk 22,19)  dies ist mein Blut des Neuen Bundes, das für viele vergossen wird zur Vergebung der Sünden“ (Mt 26,28).

d) Christus ,,ist der wahrhaftige Gott“ (1 Joh 5,20):

Aufgrund dieser Gottheit und Allmacht konnte ER, für den die Dimensionen Zeit“ und ,,Raum“ nicht existieren, Sein einmaliges Kreuzesopfer auf Kalvaria bereits im Abendmahlssaal im voraus sakramental gegenwärtigsetzen. Auf diese Weise sollten erstmals die Apostel (und später alle Gläubigen durch die Vermittlung des Priesters) die Erlösungsfrüchte Seines Kreuzestodes in sakramentaler Weise empfangen können.

e)  Die Hl. Schrift bestätigt die Hl. Eucharistie als Opfer:

,,Wir haben einen Opferaltar, von dem die nicht essen dürfen, die dem Zelte dienen“ (Hebr 13,10; vgl. 1 Kor 10,16ff). ,,Denn sooft ihr dieses Brot eßt und den Kelch trinkt, feiert ihr den Tod des Herrn, bis er wiederkommt“ (1 Kor 11,26).

Der Prophet Malachias verheißt die ,,reine Opfergabe die ,,vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang... an jedem Orte“ Gott dargebracht wird (Mal 1,11). Aller Menschen ,,Gerechtigkeit ist wie ein schmutziges Kleid“ (Jes 64,5). So kann nur Christus die ,,reine Opfergabe“ sein, die im Hl. Meßopfer durch den von Ihm durch Weihe bevollmächtigten Priester (Lk 22,19) vorn Aufgang der Sonne bis zu ihrem Untergang .... an jedem Orte“ geopfert wird.

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IV. Anbetung:

Das göttliche Gebot der Anbetung der Hl. Eucharistie folgt aus der wahren Gottheit Christi (Joh 1,1; 10,30; Röm 9,5; Phil 2,6—11, Kol 1,16f, 1Joh5,20): ,,Alle Engel Gottes sollen ihn (Christus) anbeten“ (Hebr 1,6). ,,Im Namen Jesu sollen sich aller Knie beugen im Himmel, auf Erden und unter der Erde“ (Phil 2,10). ,,Mein Herr und mein Gott“ (Joh 20,28). ,,Sie fielen nieder und beteten es an“ (das göttliche Kind, Mt 2,11). ,,Sie (die Frauen) gingen auf ihn zu, hielten seine Füsse umschlungen und beteten ihn an“ (Mt 28,9). ,,Als sie (die elf Jünger) ihn sahen, beteten sie ihn an“ (Mt 28,17) .....  .....  die (vierundzwanzig) Ältesten fielen nieder und beteten an“ (Offb 5,13f).

Die Kirche lehrt, ,,daß alle Christgläubigen ... diesem heiligsten Sakrament bei der Verehrung die Huldigung der Anbetung erweisen sollen, die man dem wahren Gott schuldet“.

 

Hl. Augustinus, Kirchenlehrer

( 430): ,,niemand aber ißt dieses Fleisch, bevor er es nicht angebetet hat . .. wir sündigen, wenn wir es nicht anbeten“).

 


 
Umgang mit dem Allerheiligsten
Der Herr Jesus Christus sagt uns: „Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das ich geben werde, ist mein Fleisch, für das Leben der Welt. […] Wenn ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Denn mein Fleisch ist wirklich eine Speise und mein Blut ist wirklich ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm. […] Wer […] dieses Brot isst, wird leben in Ewigkeit“
(Joh 6, 51.53-56.58).
Bis zur Reformation im 16. Jahrhundert glaubten die Christen einmütig an die wahrhaftige Gegenwart unseres Herrn im Allerheiligsten Altarsakrament. Erst die Reformatoren führten viele Gläubige in die Irre. Die damaligen Missstände in der Amtskirche verliehen den Worten der Reformatoren Kraft und Glaubwürdigkeit. Viele schlossen sich den neuen Lehren an. Im Zuge der Gegenreformation bestätigte das Trienter Konzil, was die Christen immer geglaubt und die Kirche immer gelehrt hatte, „dass in dem erhabenen Sakrament der heiligen Eucharistie nach der Konsekration von Brot und Wein unser Herr Jesus Christus als wahrer Gott und Mensch, wahrhaft, wirklich und wesentlich unter der Gestalt jener sichtbaren Dinge gegenwärtig ist.“
Bei der hl. Wandlung im hl. Messopfer holt der Priester kraft seines göttlichen Auftrages und seiner göttlichen Gewalt den lieben Gott vom Himmel auf den Altar herab. In der hl. Kommunion spendet uns der Priester verborgen in einem kleinen bescheidenen Stück Brot den lieben Gott, damit wir ihn in unser Herz aufnehmen können. In den Tabernakeln unserer Kirchen wohnt der liebe Gott mitten unter uns, sodass wir ihn besuchen und anbeten können. Welche Religion kennt einen bescheideneren und hingebungsvolleren Gott, der seine Geschöpfe so sehr liebt und ihnen so nahe sein will? Schon das Alte Testament berichtet uns von der großen Demut unseres Herrgotts: „Und siehe, der Herr ging vorüber und ein großer, starker Wind, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, vor ihm her; der Herr aber war nicht im Winde. Und nach dem Wind kam ein Erdbeben; aber der Herr war nicht im Erdbeben. Und nach dem Erdbeben kam ein Feuer; aber der Herr war nicht im Feuer. Und nach dem Feuer kam ein stilles sanftes Sausen“
(1 Kön 19, 11-13). In Bethlehem kam er in der Obhut armer und schlichter Menschen in einem Stall zur Welt, seine Wiege war eine Futterkrippe. Dreißig Jahre lang lebte der Herr verborgen mitten unter den Menschen wie ein Mensch. Danach begann die Zeit seines öffentlichen Wirkens. Zu uns sagt er: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele“ (Mt 11, 28-30). Schließlich ließ er sich aus Liebe zu uns verleumden, foltern und ermorden. Der größte Beweis seiner Liebe und Demut findet sich aber im hl. Messopfer und im Allerheiligsten Altarsakrament. Bei jeder hl. Messe wird das Kreuzesopfer Christi vergegenwärtigt. In jeder hl. Messe opfert er sich auf unseren Altären für uns arme Sünder auf. In der hl. Kommunion schenkt er sich uns in Brotgestalt und im Tabernakel wartet er auf uns, dass wir ihn besuchen kommen.
Das hl. Messopfer ist der Grundstein der Kirche und das Allerheiligste Altarsakrament das Herz unserer hl. Religion. Es gibt nichts Größeres, Wunderbareres und Heiligeres auf dieser Welt und unter allen Liebesbeweisen Christi handelt es sich dabei um den Größten.
Der Apostel Paulus schreibt: ...] Sooft Ihr das Sakrament, das Mysterium, das 'Sacramentum', des Leidens und Sterbens Christi, unseres Heilands feiert, tötet die Glieder Eures Leibes ab. [Die Heilige Eucharistie] ist das Sakrament des Leidens und Sterbens Christi. [...] Dem mystischen Tod auf dem Altar, den Ihr feiert, soll die Abtötung des Leibes mit all seinen Lastern und Begierden entsprechen. [...] Haltet die weise Warnung des Pontificale in Ehren: ‚Euren Leib gebt nicht dem Laster und der Begehrlichkeit preis. Denn Ihr feiert das Sakrament des Todes des Erlösers.‘“
Heute lässt man die Laien selber nach der hl. Hostie greifen und es gibt Laien, die die Kommunion spenden. Man lässt sich nicht mehr mit Gott beschenken, sondern man greift nach ihm, wie nach etwas Alltäglichem.
Früher zeugten alle Gesten gegenüber dem Allerheiligsten vom Glauben an die wahrhaftige Gegenwart Christi und sie sagten mehr als viele Worte. Das Konzil von Trient lehrte, was eigentlich selbstverständlich sein sollte: „Da es sich geziemt, die heiligen Dinge heilig zu behandeln und da dieses Opfer das Heiligste von allem Heiligen ist, hat die katholische Kirche, damit das Opfer würdig und mit gebührender Ehrfurcht dargebracht und empfangen wird, vor vielen Jahrhunderten den heiligen Kanon eingesetzt. Frei von allem Irrtum ist nichts in ihm, was nicht ganz und gar den Geist der Heiligkeit und Frömmigkeit atmet. In hohem Maß ist er dazu eingesetzt, die Herzen derjenigen, die das heilige Opfer darbringen, zu Gott zu erheben. Der Kanon ist tatsächlich aus den eigenen Worten des Herrn, aus den Überlieferungen der Apostel und aus frommen Verordnungen der heiligen Päpste zusammengesetzt.“
Heute hört man nicht mehr solche Worte. Alles geht zugrunde. Lauheit und Gleichgültigkeit bestimmen die hl. Messe und den Umgang mit dem Allerheiligsten, als ob man nicht mehr glaube, was man glaubt. Damit hat man den Grundstein der Kirche entfernt. Man hat das Herz unserer hl. Religion herausgerissen. Kein Wunder das alles zusammenbricht und unser Glaube nicht mehr lebendig ist.
Wie sehr hat doch jener greise Bischof die rechte Haltung und den rechten Umgang gegenüber dem Herrgott im Allerheiligsten bezeugt, von dem uns der hl. Josemaría Escrivá berichtet, dass er unter Tränen eindringlich zu den Priestern sprach, die er soeben geweiht hatte: „Behandelt Ihn mir gut, behandelt Ihn mir gut!“

 


Moderne Handkommunion: uralt?

1. Die Aufnahme der heiligen Kommunion erfolgte unmittelbar mit den Lippen und der Zunge durch ,,Auflecken“ aus der passiven hohlen Rechten.

2. Die nötige Sorgfalt gegenüber eucharistischen Partikeln, war durch das Auflecken gewährleistet.

3. Ein Ergreifen des Allerheiligsten war dem Laien außer im echten Notfalle — ebenso nach Einführung der modernen Hostien — verboten.

4. Bereits eine Berührung des Allerheiligsten mit der bloßen Hand war dem Laien in der Regel verboten.
Die Tuchverhüllung der Hände beim Kommunionempfang geht hervor: a) aus dem bereits bestehenden Berührungsverbot der Kirche (Sixtus I.); b) aus der drohenden Gefahr, daß durch eine Darreichung auf die bloße Hand heilige Partikel (des leicht bröselnden konsekrierten Brotes) in die Hohlräume der Finger kämen und zu Boden fielen; c) aus der allgemein verbreiteten weltlichen Sitte, ein kostbares Geschenk aus der Hand eines Herrschers mit verhüllten Händen zu empfangen“; d) aus Bilddokumenten, welche die Tuchverhüllung der Hände beim Kommunionempfang zeigen.

5. Das Hinzutreten zur heiligen Kommunion und die Aufnahme selbst geschehen in tiefgebeugter Haltung.

Weihbischof Athanasius Schneider zum Kommunionempfang
der ersten Jahrhunderte

 

 


 


Jesus is on the Floor   Jesus ist auf dem Boden    Video 3:27 Min
Englisches Video
Sehr ergreifend - versteht man auch wenn man des Englischen nicht mächtig ist.
Ein Video über die Ehrfurcht vor der hl. Eucharistie. Das ist wirklich ein sehr guter Grund, die heilige Kommunion direkt mit Patene auf die Zunge zu empfangen.

Das Gebet des Kindes, das im Film oft wiederholt wird, ist eines der Gebete von Fatima:
My God, I believe, I adore, I hope, and I love You. I implore Your pardon for those who do not believe, do not adore, do not hope, and do not love You.
O mein Gott, ich glaube an dich, ich bete dich an, ich hoffe auf dich und ich liebe dich. Ich bitte dich um Vergebung für all jene, die nicht an dich glauben, dich nicht anbeten, nicht auf dich hoffen und dich nicht lieben.

 

 


 

Bischof Athanasius Schneider: Wie muss sich ein Priester verhalten, der unter Druck gesetzt wird zu Amoris laetitia, bezüglich Kommunionempfang Wiederverheiratet Geschiedener, oder anderer Menschen in einer irrregulären Situation.

 

 

 

Linkempfehlungen:
Die sogenannte Handkommunion - Prof. Dr. Georg May
Hl. Eucharistie und Kommunionspendung -empfang
Über die Handkommunion und Kommunionhelfer
kath-zdw.ch/maria/eucharistische.wunder.html
Papst Benedikt XVI.  hebt Handkommunion-Indult im Petersdom auf

 

Eucharistische Wunder
Lanciano   Turin   Saragossa   Manzaneda   Faverney   Alkoyl    Almolda
Schwebende Hostie beim Hl. Pfarrer von Ars       Wenn Esel knien 
Hostiendiebstahl von Paterno und Ettiswil     Cascia    Santarem
Eucharistie im Leben des Hl. Don Bosco    Das Mirakel von Amsterdam
Naju   Garabandal   Chirattakonam   Rodalben   Walldürn
Eucharistische Wunder aus aller Welt

Wir sind daran, wie die Jünger am Ölberg, Jesus allein zu lassen. Immer wieder beklagt der Herr Seine Verlassenheit im heiligsten Altarsakrament:
«Von wie viel Tausenden von Gläubigen, die wissen, dass Ich dort gegenwärtig bin, werde Ich nie besucht.»

 

Kommunionempfang in ungeweihte Hände?

Arme Seelenerscheinungen  Maria Simma

Ein Priester ist zu mir gekommen und hat gesagt: «Bete für mich, ich muss schwer leiden.» Mehr konnte er nicht sagen, dann verschwand er. Eine andere Arme Seele hat mich dann über diesen Fall aufgeklärt: «Er muss schwer leiden, weil er die Handkommunion eingeführt und verursacht hat, dass die Kommunionbänke herausgeschafft wurden. Am meisten könnte man ihm helfen, wenn man die Kommunionbänke wieder hineinbrächte, wo er sie entfernen liess, und dass jene die Handkommunion nicht mehr nähmen, die er dazu verleitet hat.» Ich habe es dann dem zuständigen Dekan gesagt, der auch Verständnis hatte; er sagte: «Ich habe die Handkommunion nicht eingeführt. Was die Kommunionbänke betrifft, so kann ich nur versuchen, dass man diesem Wunsche nachkommt; aber ich muss die Entscheidung darüber den dortigen Priestern überlassen.» Schon zweimal ist ein Priester gekommen und hat sich beklagt, das dritte Mal schon, er müsse schwer leiden, weil der die Kommunionbank in der Kirche entfernt und das Volk gezwungen habe, stehend die Kommunion zu empfangen. Wir sehen, etwas ist da nicht in Ordnung. Der Papst hat wohl erlaubt, dass die Kommunion auch stehend empfangen werden darf. Wer aber die Kommunion kniend empfangen möchte, muss die Gelegenheit bekommen, die Heilige Kommunion kniend an einer Kommunionbank zu empfangen. Das will der Papst, und das dürfen wir von jedem Priester verlangen. Eine andere Priesterseele sagte: «Ich muss schwer leiden, weil ich die Handkommunion eingeführt habe, wenn ein Priester oder ein Bischof wüsste, welche Verantwortung er trägt, wenn er die Handkommunion einführt, es würde auf der Stelle keine Handkommunion mehr geben, und es würde auch keine mehr genommen werden. » Jetzt kommt ein Thema, wo ich überall anstosse. Ist ja klar, heute in dieser modernen Zeit, aber die Gebote Gottes lassen sich nicht modernisieren. Die Gebote Gottes gehören wieder herein in den Religionsunterricht. Fort mit dem «Holländischen Katechismus», der wichtige Glaubenswahrheiten in Frage stellt oder verschweigt. Kauft wieder den alten Katechismus, damit die Kinder wieder richtig unterrichtet werden können, und wenn es der Priester oder Katechet nicht mehr tut, dann machen es die Eltern. (Gemeint ist: Anton Schraner, Katholischer Katechismus, Christiana-Verlag.)

  Link Maria Simma


 

Arme Seele Kardinal Döpfner

„Schafft die Handkommunion ab!“ 

  Kardinal Döpfner († 1976)

„Zwei Jahre habe ich um die Handkommunion gekämpft.

Ich würde es nie mehr tun, weil ich die Folgen sehe.

Aber nun weiß ich keinen Weg, das wieder rückgängig zu machen“.

Die letzte Zeit vor seinem Tod spendete er keine Handkommunion mehr.

 

Nach Prof. Dr. Dr. Tibor Gallus gab er die Weisung:

„Schafft die Handkommunion ab!“

Arme Seele Kardinal Döpfner:

Kardinal Döpfner zeigte sich und sagte:
„Nun ist es so weit, dass ich mich, der ich die Kirche verraten und ihre Lehre verwischt und teilweise abgelehnt habe, Euch durch Gottes Gnade kundtun darf.

Der Herr hat mich mit höchsten Ämtern in seiner Kirche betraut.
Er hat mich auserwählt zum Priesterstande, zu einem Nachfolger Christi. Meiner Berufung bin ich gefolgt. Aber wie habe ich sie erfüllt?
In meinen ersten Priesterjahren versuchte ich zunächst, ein guter Priester zu sein. Ich kümmerte mich um meine Schäflein und neigte mich zu ihnen herab.
Als Jesuiten-Schüler hat man meine Fähigkeiten erkannt.
Man hat mich gefördert, wo man nur konnte. Zunächst ahnte ich nicht warum. Aber dann war es mir klar. Man wollte mich zu dem machen, wofür man mich bestimmt hatte, nämlich zum Bischof. Welch hohes Amt und welch große Aufgaben für mich in so jungen Jahren! Wo war meine Erfahrung? So ließ ich mich lenken und leiten von denen, die mich zu diesem Amt nicht gerade gezwungen, aber protegiert haben.”

9. August 1977
Dienstag gegen 22.00 Uhr hörte ich Döpfner sagen:
„Nur die Tridentinische Messe (in Latein) ist wirksam.
Werft die Mahltische hinaus. Bringt die Kommunionbänke wieder hinein”.


10. August 1977
Mittwoch früh gegen 5.00 Uhr sagte Döpfner wieder:
„Schmeisst die Mahltische hinaus.
Ich will hintreten zum Altare Gottes, zu Gott, der mich erfreut von Jugend auf”. Mit den Mahltischen kommt der Dämonsgeist herein. Christus würde diese Tische umwerfen, wie einst die Tische der Wechsler und Händler. Mein Haus ist ein Bethaus, ihr habt es zu einer Räuberhöhle gemacht. Die Mahlfeier ist egozentrisch, Menschenkult. Man reicht euch von hier aus das geweihte Brot, das hl. Brot, Brocken, weil die Wandlungsworte oft verfälscht sind. Die Handkommunion ist die Auswirkung davon.
Der Tabernakel gehört auf den Altar. Das Übel geht vom Mahltisch aus.
Die angeblich christlichen Logen sind es, die alles verwässern, zerstören.
Die Loge hat es so weit gebracht, dass ein Papst am Mahltisch zelebriert.
Wir (Freimaurer) haben ihn vor die vollendete Tatsache gestellt.
Der Papst ist eine Puppe. Der falsche Papst ist Dämon.”
Ich fragte: „Schauspieler?”
Darauf sagte er: „Ein Dämon ist Schauspieler, er äfft alles nach.
So tritt er zeitweilig als falscher Papst auf.

Erst nach dem Krieg, 1947, ging ich in die Loge: Johanniter.
Bei Hitler war das verboten”. Ich fragte: “Wie konnten sie gerettet werden?”
Er sagte: „Ich habe angefangen, mich im Geiste von denen zu distanzieren.
Das war meine Rettung, die letzte Chance. Gebt Gott, was Gottes ist, und dem Kaiser, was des Kaisers ist. Trennung von Kirche und Staat.
Der Konkordat muss aufgelöst werden, es ist ein Vertrag mit dem Antichristen Hitler. Keine Kompromisse! Keine Zugeständnisse gegen Gottes Gebote”!

11. August 1977
Die Marianische Priesterbewegung
Donnerstag Morgen gegen 8.00 Uhr sagte er:
„Sage ihm (der die hl. Messen gefeiert hat), er soll mich weiterhin ins hl. Opfer und ins Gebet einschließen”. Gegen 10.30 Uhr sah ich ihn wieder in liegender Stellung. Plötzlich sagte er: „Sie müssen mich aus meinem Elend befreien”.
Ich fragte: “Wie soll ich das können”?
Darauf entgegnete er: „Mit Hilfe der Marianischen Priesterbewegung können Sie das. Sie ist von Gott, von Gott dem Dreieinigen.
Die Marianische Priesterbewegung soll auch den leidenden Priestern, Bischöfen und Päpsten helfen”.
Anschließend sagte er: „Ich lasse Sie nicht mehr los, bis ich den letzten Punkt meines Lebens gesagt habe. Sie haben auch zu meiner Rettung beigetragen”.
Ich sagte: „Ich habe doch nichts extra getan”.
Darauf sagte er: „Das verborgene Leben, Ihre Verborgenheit, Gebete, Opfer
usw. haben großen Wert vor Gott”.
Dann äußerte er, dass er ein reiner, einfacher Priester war.
Keine Weibergeschichten! – betonte er noch, aber sehr ehrsüchtig.
Er habe mehr auf Anordnung gehandelt, als aus sich.

12. August 1977
Was Sünde ist
Freitag morgens gegen 7.00 Uhr sagte er:
„Wenn ich nochmals auf Erden sein dürfte, wäre ich der erste, der sich der
Marianischen Priesterbewegung anschließen würde”.
Als ich betete: Gott, sei mir armen Sünderin gnädig, sagte er plötzlich:
„Wenn die Menschheit wüsste, was die Sünde ist, sie würde in Sack und Asche Busse tun. Schaut auf Gott, nicht auf die Menschen!
Meine Ehre war mir mehr wert, als Gott. So war ich blind und verblendet”.

13. August 1977
Durch die Mahltische . . . .
Samstag gegen 11.30 Uhr mittags sagte er:
„Alles Sakrale will man hinausschaffen, wie bei Luther.
Luther wollte es auch nicht so, wie es gekommen ist.
Reicht man denen einen kleinen Finger, so will man alles”.

Gegen 14.00 Uhr sagte er:
„Durch die Mahltische haben sich die Priester vom Altar, vom Kreuzopfer abgewandt. Schmeißt die Mahltische hinaus. Die Gotteslästerung schreit zum Himmel. Aber nicht mehr lange. Der Herr wird eingreifen”.
Ich habe den Verführern geglaubt.

Abends 22.00 Uhr:
„Meine Schuld ist riesengroß. Ich habe den Verführern geglaubt.
Die römische Kurie ist eine Bestie.
Sie verschlingt, was sie verschlingen kann”.
Ich fragte: „Welchen Verführern?”
Da sagte er: „Jesuiten! Man müsste sie ausradieren, aber nicht alle.
Überall haben sie die Hand im Spiel”.
Als ich anfing, den Rosenkranz zu beten, sagte er:
„Wie glücklich sind Sie, dass Sie noch beten können.
Wir können nichts tun, nur leiden”.

14. August 1977
Musical Ave-Eva
Sonntag früh gegen 7.00 Uhr sagte er:
„Ja, man sollte sie ausrangieren, diese Verführer”.
Sonntag Abend gegen 23.00 Uhr nannte er plötzlich seinen ganzen Namen.
„Julius Döpfner, ich muss Abbitte leisten für das Musical Ave-Eva.
Ich habe der Muttergottes großen Schaden zugefügt”.

15. August 1977
Man will mich zu einem Heiligen stempeln
Montag, Maria Himmelfahrt, früh gegen 7.00 Uhr:
„Ihre Brüder sind auf dem rechten Weg. Es ist der Weg der Wahrheit.
Man stemmt sich dagegen. Die anerkannte Wahrheit will man nicht annehmen.
Aber es kommt der Tag, wo die falschen Hirten und Propheten kapitulieren müssen. Man sieht und will doch nicht sehen. Man hört und will doch nicht hören. Ich war einer von ihnen. Da ich der Erste von Deutschland war und dem Konzil vorstand und Vorsitzender der Bischofskonferenzen war, hat mich der Herr zuerst geholt und ich muss als erster büßen und leiden.
O welches Leid, o welche Qual”!
Maria Himmelfahrt bei der Predigt. Der Pater sprach von Döpfner und seinen Leistungen, Konzil usw. und zitierte die ersten Worte aus seiner letzten Ansprache, die auf Tonband aufgenommen wurde.
Plötzlich sagte Döpfner:
„Man will mich noch zu einem Heiligen stempeln wegen meiner letzten Worte, und ich sitze hier und leide”.
Am Schluss der Messe sagte er noch einmal:
„Man will mich zu einem Heiligen stempeln, und ich leide, leide, leide”.
Gegen Mitternacht sagte er plötzlich: „Ich werde Ihnen Dinge offenbaren, wovon Sie noch keine Ahnung haben. Den Frieden Christi erlangt man nur durch ein hartes Kreuz. Wir Bischöfe haben das Kreuz von uns geworfen:
Verräter und Verächter der Lehre Christi! Wölfe in Schafspelzen“.
Als ich ihn mit „Herr” anredete, sagte er:
„Ich bin kein Herr, ich bin nur eine arme Seele”.
Dann erklärte er mir, warum er sich als Schwarzer zeigen müsse.
„Weil ich im Untergrund mit der Finsternis geschafft habe,
in der Dunkelheit Verräter der Lehre Christi war, Heide”.

16. August 1977
Das harte Kreuz
Dienstag gegen 10.00 Uhr sagte er:
„Das harte Kreuz muss ich jetzt tragen, denn den Frieden Christi erlangt man nur durch ein hartes Kreuz. Alles ist Wahrheit, was Gott geoffenbart hat.
Es gibt einen Himmel, ein Fegefeuer und eine Hölle. Gott ist gütig und gerecht”.

17. August 1977
Die Finsternis umgibt mich
Abends gegen 8.00 Uhr betete ich den freudenreichen Rosenkranz.
Als ich beim 4. Gesetz war, sagte er plötzlich:

„Ich bin Julius Döpfner, der Himmel ist für mich verschlossen.
Ich muss mich Ihnen eröffnen”. Ich sah auf einmal die ganze Finsternis, in der er sich befand. Da sagte er: „Ja, die Finsternis umgibt mich.
Ich gehe fast unter in dieser Dunkelheit. Nur hier und da ein Lichtblick.
Ich habe mitgeholfen, die Kirche zu verdunkeln, und somit auch die Menschheit. Welch große Schuld habe ich auf mich geladen.
Und doch bin ich noch gerettet.
Gerettet wegen der Abkehr meines Geistes von den Mächten der Finsternis. Gott war mir gnädig. Aber ich bin verfinstert, wie nie zuvor.
Vor Gott gilt nicht der äußere Schein, die Maske, sondern das wahre Gesicht. Der reine Geist ist es, der vor Gott bestehen kann.
Ich muss jetzt schweigen, so will es der Herr”.

3. September 1977
Samstag gegen 22.00 Uhr:
„Meine Zunge ist gelöst, ich darf wieder zu Ihnen reden.
Wir Bischöfe sind Sklaven unserer Umgebung, unserer Berater.”

4. September 1977
Sonntag Morgen gegen 7.00 Uhr:
„Ja, die Bischöfe sind Sklaven ihrer Umgebung.”
Ich fragte: “Warum Sklaven?”
„Weil sie Staatsbeamte sind und nicht Hirten nach dem Herzen Gottes,” sagte er.
Als ich wegen Anneliese Michel fragte, (es wurde nämlich berichtet, dass sich Kardinal Döpfner so aufgeregt habe, weil Bischof Stangl den Auftrag für den Exorzismus gegeben hat) da sagte er: „Das ist ein Kapitel für sich.”

Gegen 11.00 Uhr sagte er plötzlich:
„Man will den Exorzismus aus der Welt schaffen.
Die finsteren Mächte drängen darauf.
Da können sie meinen Widerstand gegen den Exorzismus verstehen. Bischof Stangl zieht man jetzt aus allem heraus, weil auch er ein Beamter des Staates ist. Dafür müssen die anderen büßen. Gott wird ihnen zeigen, wer Richter über Tod und Leben ist. Dieser Exorzismus ist der dramatischste seit Menschengedenken.
Gott lässt seiner nicht spotten. Nun werden Sie erfahren, wozu der Herr alles zugelassen hat. Die finsteren Mächte, zu denen ich auch gehörte, werden dadurch entmachtet, wie noch nie. Hier wird das Zeichen gesetzt, das den Fürsten der Hölle mit seinem Anhang hinabstürzt in die äußerste Finsternis. Das Kreuz, d. h. die Kreuztragenden werden siegen, wie Christus siegte, als er am Kreuze erhöht war. Man muss Gott lassen. Die finsteren Pläne werden immer mehr durchkreuzt.”
13.30 Uhr. Es ist sonderbar, dass die Menschen die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Es ist gerade so, als ob man noch raffen will, was zu raffen ist. Auch über diese Zeit darf ich zu Ihnen reden.
Starke Stürme und Unwetter. Sie fragen, wann die Zeit der Finsternis vorüber ist.
Hier gilt das Wort des Herrn:
„Ihr wisst weder den Tag noch die Stunde,”
aber es ist höchste Zeit, sich auf diese Stunde vorzubereiten.
Der Erzengel Michael steht mit seinem Heer bereit und hat schon manchen Speer gegen die Gottesfeinde geschleudert. Alles ist ein Geisteskampf.
Darum ist es so wichtig, dem Geiste der Wahrheit und des Lichtes zu entsprechen. Ja, wenn ich noch einmal Bischof auf der Erde sein dürfte, wie würde ich für die Wahrheit kämpfen.
Ich würde der Wahrheit Zeugnis geben, wie die Apostel es getan haben.

Der Herr will, dass ich Ihnen die Dunkelheiten der Jahrhunderte aufzähle.
Die ersten 3 Jahrhunderte waren schwer für die Christenheit, aber nur äußerlich gesehen. Man kämpfte und verfolgte sie.
Welch herrliche Früchte gingen daraus hervor.
Dann kam das finstere 4. Jahrhundert.
Ein heidnischer Kaiser Konstantin, der erst bei seinem Tode zur wahren Kirche sich bekehrte, regierte das römische Reich. Ist es da zu verwundern, dass er auch die Christen in heidnische Sitten und Gebräuche einführte?
Er ließ die Christen gewähren, so lange sie sich seinen Satzungen beugten.
Das christliche Element war die hl. Helena.
Christliche Religion, Staatsreligion unter dem Gesichtspunkt des Heidentums, nicht nach den Richtlinien des Evangeliums.
Dieses Konstantinische Reich ist es, das dem Christentum den gewaltigen Stoß gegeben hat. Hier war kein Hirt und keine Herde mehr.
Das Papsttum unterstand dem Kaiser, dem Staate.
Somit wurden Papst und Bischöfe zu Dienern des Staates.
Und Christus sagte: „Mein Reich ist nicht von dieser Welt.”
Staat und Kirche gingen Hand in Hand. Der Mächtigere jedoch war der Staat. Also musste sich die Kirche dem Staate und den Gesetzen des Staates anpassen. Lest selbst nach, welche Gesetze damals den Christen zugemutet wurden. Die Bischöfe waren Finanzverwalter, die Priester deren Handlanger, und die Christen mussten das Gebot der Liebe, das Christus von ihnen verlangte, aufgeben und in den Dienst des Kaisers treten.
Es genügte nicht mehr die Waffenrüstung des Geistes,
wovon Paulus spricht:
„Ziehet an die Waffenrüstung Gottes, umgürtet an den Lenden mit der Wahrheit, bekleidet mit dem Panzer der Gerechtigkeit, beschuht mit der Bereitschaft für das Evangelium des Friedens. Ergreift den Schild des Glaubens, den Helm des Heiles und das Schwert des Geistes, d.h. das Wort Gottes. Betet allezeit im Geiste.”
Diese geistige Waffenrüstung wurde umgewandelt in die Materie.
Sie war jetzt die Ausrüstung der Soldaten, der Krieger, die nicht mehr für ein geistiges, sondern für ein weltliches Reich kämpften.
An Stelle der Gewaltlosigkeit der Christen, trat die Gewalt.
Man kehrte zurück zum Heidentum, Aug um Aug, Zahn um Zahn, statt der Lehre Christi treu zu bleiben:
„Wenn dich jemand auf die rechte Wange schlägt,
reiche ihm auch die linke, vergelte Böses mit Gutem.”

Quelle: Der Himmel schweigt nicht mehr
 

Verlag: Verlag Ruhland – www.buecher-gebete.de/

Aussagen von Verstorbenen an Sr. Dorothea.

 

10-Punkte- Zerstörungsprogramm

Im Jahre 1991 hat Don Gobbi bei den großen Exerzitien in Valdragone (San Marino) über drei Punkte eines 10-Punkte- Zerstörungsprogrammes gesprochen, das sich die Freimaurer ausgedacht haben, um die kath. Kirche zu vernichten. (Dieses Programm steht in einem Buch, das in Brasilien in portugiesischer Sprache herausgekommen ist.) Hier die drei Punkte:

1. "Wir müssen die Katholiken dazu bringen, daß sie stehend kommunizieren, denn wenn sie vor ihrem Gott nicht mehr knien, dann werden sie auch bald nicht mehr an ihn glauben."
Was sagt uns aber der heilige Apostel Paulus im Philipperbrief 2,10: "... auf daß vor dem Namen Jesu jedes Knie sich beuge im Himmel, auf der Erde und unter der Erde." Die heilige Hostie ist aber nicht der Name Jesu, sondern Jesus selbst!

2. "Wir müssen ihnen die Hostie in die Hand geben, damit sie jede Ehrfurcht vor dem Heiligen verlieren."

3.
"Wir müssen ihren Opfergottesdienst zu einer Gemeinschaftsfeier umfunktionieren."
Diese drei Punkte sind mit der ganzen Brutalität kirchlicher Behörden und mit aller Macht des bischöflichen Amtes durchgesetzt worden. Und wehe dem Priester, wenn er diese drei Punkte mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann, dann ist er schon seiner Pfarrei enthoben.
Was will man damit erreichen? Glaubt man, daß durch solche Änderungen und Ehrfurchtslosigkeiten die Kirchen wieder gefüllt und der stille Auszug aus der Kirche gestoppt werden kann?
Und glaubt man etwa, daß mehr Menschen zur Kirche finden, wenn Moral und die Gebote Gottes untergraben werden?

 


 

Kommentar  über das Übel der sogenannten "Handkommunion":

Die Abtreibung ist sicher ein abscheuliches Verbrechen, aber ob nicht das, was beim Handkommunionempfang häufig geschieht, nicht noch frevelhafter ist? Bei der Abtreibung wird ein Mensch ermordet, aber bei den möglichen Folgen der Handkommunion wird - wenn ein Partikel (nicht Stäubchen) auf den Boden fällt und zertreten wird - Jesus Christus unser Herr ermordet! Man wird natürlich einwenden, man könne ja den unsterblichen Gott nicht töten, indem man eine Hostie oder ein Hostienteilchen zertritt. Selbstverständlich kann man Gott nicht töten. Aber ebensowenig kann man ein Kind bei der Abtreibung töten, denn die Seele eines Kindes ist ja auch unsterblich.
So betrachtet, kann man weder ein Kind durch die Abtreibung töten noch Jesus Christus, wenn ein Hostienteilchen zertreten wird, aber das eine wird man zugestehen müssen:
Die Daseinsmöglichkeit, durch die ein Mensch in der Zeit sichtbar gegenwärtig ist, ist der Leib; und die Daseinsmöglichkeit durch die Jesus Christus in der Zeit sakramental gegenwärtig ist, ist die Heilige Hostie oder ein Teil derselben.
Und wenn diese Daseinsmöglichkeit in der Zeit - Leib oder Hostie - zerstört wird, dann ist der Leib nicht mehr fähig mit der Seele vereint zu sein und die Hostie nicht mehr fähig Träger des Heilands zu sein. Und wenn dieses Zerstören mit Bewußtsein und freiwillig geschieht, dann ist das Mord! (auf jeden Fall: leichtfertige Tötung!!!)
Nun gibt es "Theologen", "Priester" und "Bischöfe", die ohne jede wahrhafte und logische theologische Begründung, allein nach ihren persönlichen Ansichten und Meinungen behaupten: "Wenn so ein Teilchen zu Boden fällt, dann darf man mit Sicherheit annehmen, daß sich Jesus daraus zurückzieht." Niemals kann diese Behauptung zutreffen, denn sämtliche Gesetze, die wir in der Schöpfung vorfinden, sind Schöpfungen Gottes und haben absolute Gültigkeit. Dazu gehört auch das "Gesetz" der Wandlungsworte, die in jeder Heiligen Messe der Herr durch den Priester selber spricht. Dazu kommt auch noch das Wort Jesu: "Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen!" (Mt 24,35)
Sollen alle göttlichen Gesetze und Verheißungen wahr und gültig sein, und nur bei der heiligen Eucharistie soll es eine Ausnahme geben? Gott steht zu seinem Wort!
Wie unhaltbar, unlogisch und falsch die Behauptung ist, Jesus zöge sich aus dem herunterfallenden Hostienteilchen oder der ganzen Hostie zurück, kann man wohl mit der Abtreibung beweisen:
Der allwissende Gott weiß ganz genau - und das seit ewig! - welches Kind abgetrieben wird, und welches nicht, aber ER gibt jedem Kind eine unsterbliche Seele. Er zieht sie nicht vor der Abtreibung - dem Mord im Mutterschoß - daraus zurück. Jedes abgetriebene Kind wurde als ein ganzer Mensch mit Leib und Seele ermordet!
Und genau so, wird nicht ein Brotkrümel zertreten - denn nach der Wandlung ist kein Brot mehr vorhanden - sondern die Gottheit und Menschheit unseres Herrn Jesus Christus. Denn in der verwandelten Hostie ist der Herr zugegen mit Leib und Seele, mit Gottheit und Menschheit!
Wenn es aber wahr wäre, daß sich Jesus aus dem herabfallen Hostienteilchen zurückzöge, dann fiele ja nicht Jesus auf den Boden und könnte somit auch nicht zertreten werden, sondern . . . ? - ja, aber was fällt dann auf den Boden, wenn doch in der heiligen Wandlung eine Wesensverwandlung stattgefunden hat? Wer hat die Wesensverwandlung wieder rückgängig gemacht?
Ja, wenn es so ist, dann kann man auch bei der Abtreibung annehmen, daß da nicht ein Kind abgesaugt, verätzt, zerschnitten oder hysterotomiert wird, sondern ein fleischliches "Gewächs"!

Es muß eindeutig gesagt werden, daß die möglichen - und leider sehr häufigen - Folgen der Handkommunion, nämlich der "GOTTESMORD", schlimmer sind, als die Abtreibung, nämlich der Menschenmord! Denn der Mensch ist nur ein Geschöpf, Gott aber ist der Schöpfer! Wer auch nur einen Funken Gottesliebe und Glauben hat, wird alles in seiner Macht Stehende tun, um die Menschen zum ehrfürchtigen Kommunionempfang - und somit zum Glauben - zurückzuführen.

Von vielen Priestern und Bischöfen wird behauptet, es käme mehr auf die innere Haltung, als auf die äußere Haltung an. Und: Stehen sei ebenso ehrfürchtig wie Knien.
Natürlich kann man auch mit dem Mund ehrfurchtslos und unwürdig kommunizieren. Es geht aber bei der Handkommunion in erster Linie gar nicht um innere oder äußere Haltung, sondern es geht um die Behandlung Jesu in der Gestalt der heiligen Hostie! Und hier besonders um die Teilchen, die herabfallen können, und um die Teilchen, die an den Händen haften bleiben und irgendwo abfallen und zertreten werden. (Eine gute Frau aus Bad Kissingen hat nach jeder Heiligen Messe den Boden an der "Kommunionstufe" abgesucht und die dort liegenden Teilchen aufgesammelt. Innert mehrerer Monate war das Marmeladenglas, in das sie die Partikel legte, fast einen cm hoch gefüllt!) Meistens wird aber Jesus in den Schmutz getreten, in den Staubsauger gesaugt oder in den Scheuereimer gewischt!
Auch sagt man: "Die Hand sei nicht sündiger als die Zunge, und es würden mit der Zunge oft größere Sünden begangen als mit den Händen!" Dazu muß man sagen, daß weder die Hand noch die Zunge sündig sind! Hand und Zunge sind nur Werkzeuge, um das Gute oder Böse zu tun. Aber wenn man schon so geistlos argumentiert, dann sollte man doch logischerweise für die Mundkommunion und gegen die Handkommunion sein, denn: es kämen ja sonst die Sünden der linken Hand und die Sünden der rechten Hand zu den Sünden der Zunge hinzu. Wenn man aber den Herrn nicht dreifach beleidigen will, dann kann es nur die Mundkommunion geben.
Ist es nicht eine Schizophrenie, wenn der Priester nach der Kommunionausteilung seine Fingerspitzen mit Wein und Wasser reinigt und beides trinkt, während der Kommunikant, der den Heiland mit der ganzen Hand und den Fingern angefaßt hat, seine Hände am Mantel abstreift, wie einen Staub oder Schmutz, den man eben an den Händen hat.
Und was das Stehen oder Knien betrifft, so sage man dem, der behauptet, Stehen sei ebenso ehrfürchtig wie Knien: "Bitte, wenn Sie dieser Ansicht sind, dann möchte ich sie bitten, sich für den weiteren Verlauf unseres Gespräches hinzuknien!" Spätestens jetzt, wird dieser Priester, oder wer auch immer, sich eingestehen müssen, daß Stehen und Knien wohl doch nicht dasselbe ist!!

Im Philipperbrief (2,10) des Apostels Paulus heißt es: "Vor dem Namen Jesu soll jedes Knie sich beugen, im Himmel, auf Erden und unter der Erde!"
Wenn man also schon vor dem Namen Jesu die Knie beugen soll, wie ist es dann möglich, vor dem Herrn zu stehen, wenn er mit Leib und Seele, mit Gottheit und Menschheit gegenwärtig ist!
Der Herr, der sich so sehr verdemütigt, daß er die unscheinbare Gestalt der Heiligen Hostie annimmt, darf wohl vom Menschen, den er mit sich selbst überreich beschenkt, erwarten, daß man IHM die Ehre gibt und seine Knie beugt!!
Jesus, der sich uns in der Gestalt der Hostie schenkt, ist kein anderer als der, der uns einmal richten wird, es ist ein und derselbe Herr und Gott! Aber vor seinem Richterstuhl wird niemand mehr stehen, kein Papst, kein Bischof und kein Priester! Sie werden alle niederfallen und anbeten. Und da will uns jemand zwingen, vor Jesus unserem Herrn und Richter zu stehen? Niemand kann uns zwingen, Gott die Ehre zu verweigern! Wir werden niederknien und anbeten. Wie aber soll jemand Gott die Ehre geben, wenn er nicht mehr an seine Gegenwart in der Eucharistie glaubt!!


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